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13:45 - 13.12.2017

Tagesausflug nach Schwäbisch Hall 2017

Der diesjährige Familienausflug der Tischtennis-Abteilung führte die 24 Teilnehmer nach Schwäbisch Hall. Neben den aktiven Spielern waren auch deren Partner und Kinder mit eingeladen. Jugendleiter Philipp Baitinger wohnt und arbeitet in Schwäbisch Hall und schlug daher die dort angebotene „Schwoba-Olympiade“ als Ausflugsziel vor.

Um 8:30 Uhr ging es mit dem Bus pünktlich an der Turnhalle Oberhaugstett los, bevor beim Mönchwasen in Simmozheim noch ein paar weitere Ausflügler zustiegen.
Nach einer kurzweiligen Fahrt erreichten wir gegen 10:30 Uhr unsere erste Anlaufstelle, das Sudhaus in Schwäbisch Hall. In dem historischen und denkmalgeschützten Gebäude erwartete uns eine tolle Location zum gemeinsamen Weißwurst-Frühstück. Anschließend blieb noch genügend Zeit um sich ein wenig die Füße zu vertreten oder wahlweise bei weiteren Getränken etwas zu verweilen.
Nach einem kurzen Bustransfer zum Austragungsort der „Schwoba-Olympiade“ waren alle schon ganz gespannt, was die Veranstalter in den nächsten drei Stunden mit der TVO-Truppe vor hatten.
Gegen 13 Uhr begrüßte uns Harald mit seiner Lebensgefährtin Brigitte. Schnell waren die Regeln erklärt, nach dem Zufallsprinzip zwei Teams gebildet und mit Petra (Team 1) und Harry (Team 2) jeweils ein Mannschaftsführer gefunden, der die gewonnenen Kreuzer zu verwalten hatte.

Das erste von insgesamt 12 Spielen hieß „Die 7 Schwaben“. Dabei musste jedes Team mit einem langen Baumstamm, den keiner loslassen durfte, einen Parcours mit mehreren Kurven absolvieren. Team 1 legte mit einer ordentlichen Zeit vor, die Team 2 sogar noch hauchdünn um eine Sekunde unterbieten konnte. Allerdings musste Hermi unterwegs den Stamm kurz loslassen, so dass die daraus resultierende 10-Sekunden-Strafe Team 1 doch noch zum Sieg verhalf.
Als nächste Aufgabe stand „Sägen“ auf dem Programm. Von dicken Baumstämmen musste eine Scheibe abgesägt werden. Pro Team wurden zwei Säger auserkoren, die aber auch fliegend durchgewechselt werden durften wenn die Kräfte schwanden. Die restlichen Teammitglieder fixierten den Stamm und feuerten lautstark an. Marci und Paddy legten für Team 1 gleich los wie die Feuerwehr und arbeiteten schon früh einen sichtbaren Vorsprung auf Harry und Hermi von Team 2 heraus. Michi und Christine gingen für Team 1 ebenfalls noch an die Säge und trugen mit vollem Einsatz zum sicheren und umjubelten Sieg ihres Teams bei.
Für die folgende Disziplin „Beilwerfen“ musste jedes Team 5 Werfer auswählen, die jeweils drei Würfe hatten. Die Beile in der relativ kleinen Zielscheibe auf einem massiven Holzgestell so unterzubringen, dass sie einerseits stecken blieben und andererseits auch im Punktesektor landeten, erwies sich als gar nicht so einfach. Vor allem Team 2 tat sich hier überraschend schwer. Die Höchstwertung gelang Olli S. für Team 1, und auch die anderen Werfer von Team 1 konnten meist ein oder zwei Beile in die Punkte bringen, so dass unter dem Strich ein klarer Sieg für Team 1 stand.
Für die nächste Aufgabe waren die grauen Zellen der Teilnehmer gefragt. Ein Lückentext des „Schwabenlieds“ sollte vervollständigt werden. Lisa aus Team 1 hatte hier den entscheidenden Vorteil, dass der Liedtext auch in der großmütterlichen Wohnung hängt und sie diesen noch fast fehlerlos im Gedächtnis hatte. Somit fiel auch diese Aufgabe deutlich zugunsten von Team 1 aus.

Im folgenden Spiel mussten die Teilnehmer ihre Sprungkraft unter Beweis stellen. Aus dem Stand mussten möglichst große Sprünge absolviert werden. Die Summe aller Sprünge von jedem Team entschied schließlich über den Sieg. Bei dieser Disziplin zeigte sich Team 2 insgesamt konstanter und kam endlich zum ersehnten ersten Erfolg. Wenngleich die einzelnen Sprünge nicht gemessen wurden, so schien doch Marci’s Sprung am weitesten, was die Niederlage seines Teams aber dennoch nicht verhindern konnte.

In der nächsten Challenge war Geduld gefragt. Auf einer aufgestellten Flasche wurde für beide Teams jeweils ein Spielkarten-Satz von 32 Karten gelegt. Mit vorsichtigem Pusten musste nun innerhalb eines Zeitlimits versucht werden, so wenige Karten wie möglich übrig zu haben, im Optimalfall also nur noch eine Restkarte auf dem Flaschenhals liegen zu haben. Dabei durfte so oft mal wollte neu angefangen werden und das zuletzt erzielte Ergebnis wurde gewertet (entweder nach Ablauf des Zeitlimits oder indem man das aktuelle Ergebnis werten ließ um es vor den Windstößen zu schützen).
Team 1 kam nach einigen Versuchen schon auf nur noch wenige Restkarten. Mit etwas Glück gelang es Olli S. dann sogar, nur noch zwei Restkarten übrig zu haben.
Da einerseits der Veranstalter meinte, das hätten sie ganz selten, und sich andererseits Team 2 am Nebentisch deutlich schwerer tat, ließ man das Ergebnis siegesgewiss so stehen. Kurz vor Ablauf des Zeitlimits gelang es Philipp aber tatsächlich noch, bis auf eine Restkarte alle anderen runterzupusten. Der Veranstalter konnte es kaum glauben und Team 2 durfte verdientermaßen jubeln.

Die Euphorie nahm Team 2 dann auch gleich ins nächste Spiel mit. In einen abgesägten Baumstamm musste jedes Team einen langen Nagel versenken. Wer zuerst fertig war, hatte gewonnen. Team 2 wusste dabei die physiologischen Vorteile ihrer Team-Zusammensetzung zu nutzen, da Team 1 mehr Mädels im Team hatte. Somit kam Team 2 mit einem letztlich unangefochtenen Triumph auf 3:4 Siege heran.

Fast wäre im nächsten Duell auch noch der Ausgleich gelungen. Mit einem Puste-Rohr mussten kleine Luftballons auf einer mehrere Meter entfernten Zielscheibe getroffen werden. Team 2 führte zwischenzeitlich deutlich und hatte auch bereits mehrere „Matchbälle“. Team 1 konnte jedoch aufholen, doch noch den „lucky punch“ setzen und sich damit im Zwischenergebnis wieder etwas Luft verschaffen.

Spassig war auch die nächste Aufgabe: Beide Teams mussten nacheinander in Zweierteams einen Mitspieler im Schubkarren über einen Parcours transportieren, wobei bei jedem Zweierteam nach der Hälfte des Parcours die Rollen getauscht wurden. Die Entscheidung fiel gleich auf den ersten Metern: Olli S. wollte sich an der ersten Stange gegenüber Andi K. in Führung bringen, ging aber zu schnell in die Kurve und verlor mit Marci seine wertvolle Ladung. Den Vorsprung aus diesem Sturz rettete Teams 2 souverän ins Ziel.

Spiel 10 hieß Gummistiefel-Werfen. Jedes Teammitglied musste zwei Gummistiefel in einen mehrere Meter entfernten Zielsektor werfen, wofür es je nach Schwierigkeitsgrad eine unterschiedliche Anzahl an Punkten zu ergattern gab. Dabei erwiesen sich die ungewohnten Flugobjekte teilweise als sehr unkalkulierbar. Somit wogte das Spiel hin und her. Zur Halbzeit lag Team 1 knapp vorne, doch mit dem besten Ergebnis des Tages gelang Oli F. das entscheidende Übergewicht für Team 2, welches somit nach Siegen ausgleichen konnte.

Im Folgenden und vorletzten Spiel musste ein Parcours so schnell wie möglich im Skilauf absolviert werden. Dazu bekamen beide Teams lange Holzbretter mit Schlaufen unter die Schuhe und mussten sich damit bestmöglich abstimmen um einerseits schnell aber andererseits auch kontrolliert als erstes Team die Ziellinie zu erreichen.
Für Außenstehende muss der Anblick zum Brüllen gewesen sein. Es entwickelte sich dann auch ein äußerst spannendes Rennen. Team 1 lag lange leicht vorne, kam aber auf den letzten Metern ins Stocken. Team 2 kam immer näher, doch dann sollte es wohl zu schnell gehen und es kam zum Sturz. Somit konnte sich Team 1 doch noch als Sieger ins Ziel retten.

Voll gefordert waren alle Teilnehmer dann auch nochmals beim letzten Team-Vergleich. In einem Staffel-Rennen musste jedes Team-Mitglied zu einer Stange sprinten, dort den Kopf auflegen, sich zehnmal um die Stange drehen und dann wieder zurücksprinten. Wer sich allerdings zu schnell drehte, hatte anschließend kaum eine Chance sich beim Zurücksprinten auf den Beinen zu halten. Der Großteil landete daher aufgrund des Schwindels mehr oder weniger unsanft in der Wiese. Auch bei dieser Herausforderung war der Spaßfaktor maximal. Team 1 schaffte das Staffelrennen etwas schneller und durfte damit auch über den etwas überraschenden Gesamtsieg jubeln.

Sieg und Niederlage waren letztlich aber nur Nebensache. Alle Teilnehmer hatten jede Menge Spaß. Zur Stärkung nach den kräftezehrenden Aufgaben wurde der Mönchwasen in Simmozheim angesteuert und man ließ das Erlebte nochmals Revue passieren.

Ein schöner Abschluss eines gelungenen Ausflugs bevor die letzten Kilometer in Angriff genommen wurden.

Impressionen:

Ausflug Schwäbisch Hall 2017
Ankunft in Schwäbisch Hall
Ausflug Schwäbisch Hall 2017
Einkehr im historischen Sudhaus
Ausflug Schwäbisch Hall 2017
Weißwurst-Frühstück im Sudhaus
Ausflug Schwäbisch Hall 2017
Der TVO bevölkerte ein komplettes Stockwerk
Ausflug Schwäbisch Hall 2017
Sammeln zur Weiterfahrt
Ausflug Schwäbisch Hall 2017
1. Spiel: "Die 7 Schwaben"
Ausflug Schwäbisch Hall 2017
Wer ist schneller an der Säge?
Ausflug Schwäbisch Hall 2017
Marci und Christine liegen im Endspurt klar vorn
Ausflug Schwäbisch Hall 2017
Duell mit dem Pusterohr
Ausflug Schwäbisch Hall 2017
Gummistiefel-Werfen
Ausflug Schwäbisch Hall 2017
Müde Krieger auf der Rückfahrt