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03:52 - 19.11.2018

Herren I mit glücklichem Sieg

Herren I - Weil der Stadt II 9:4


Herren I mit glücklichem Sieg
Marcel Sezginer bewies mit zwei knappen Fünfsatzsiegen Nervenstärke

Die Gäste traten erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung an, zudem hatte Weil der Stadt am ersten Spieltag dem ersatzgeschwächten Titelfavoriten Sindelfingen eine deutliche Klatsche verpasst, so dass der TVO, der zudem auf Phi Dang verzichten musste, gewarnt war.
Der Start verlief allerdings nach Plan. Wie fast schon gewohnt, sorgten Hermann Schwenker/Marcel Sezginer und Ralf Kalmbach/Simon Schneckenburger jeweils ohne Satzverlust bei einer Niederlage von Oliver Schaible/Marco Walz für eine 2:1-Führung nach den Doppeln.

Im ersten Einzel erwischte Oliver Schaible einen schlechten Start. Er fand nicht in sein Spiel und lag schnell mit 0:2-Sätzen zurück. Als er auch im dritten Satz mit 7:10 zurücklag, sah es nach einer klaren Niederlage der Oberhaugstetter Nummer eins aus. Doch nach Abwehr von vier Matchbällen schaffte er es in den vieren Satz, in dem er aber wiederum bei 8:10 zwei Matchbälle gegen sich hatte. Auch diese konnte er jedoch abwehren und setzte sich sehr glücklich doch noch mit 11:8 im Entscheidungssatz durch. Damit blieb der TVO trotz der parallelen Niederlage von Ralf Kalmbach weiterhin mit 3:2 in Führung. Bei Hermann Schwenker lief es zunächst auch nicht so rund. Nach 1:2-Satzrückstand konnte er sich aber noch steigern und mit zwei deutlichen Satzgewinnen seinen Kontrahenten doch noch in die Schranken weisen und auf 4:2 erhöhen. Das wohl sehenswerteste Spiel des Tages lieferte sich anschließend Marcel Sezginer, der sich dem Abwehrspiel seines Gegenübers erwehren musste. Er kam auch sehr gut in die Partie und gewann die ersten beiden Sätze relativ deutlich. Die immer länger werdenden Ballwechsel wurden jedoch immer umkämpfter und der Weil der Städter Akteur konnte seinen ersten Satzgewinn verbuchen. Dennoch hatte Marcel Sezginer im vierten Satz Matchball, doch der Satz ging mit 10:12 noch an seinen Kontrahenten. Auch im Entscheidungssatz konnte Marcel Sezginer bei 10:9 einen Matchball nicht nutzen. Beim Punkt zum 10:10 zog sich sein Gegenüber eine Zerrung zu, was mental auch für den jeweiligen Gegner nicht immer ganz einfach ist, besonders bei solch einem Spielstand. Marcel Sezginer ließ sich jedenfalls nicht irritieren und entschied die folgenden zwei Punkte zum umjubelten Sieg für sich.
Simon Schneckenburger kam anschließend zu einem deutlichen 3:0-Triumph, während am Nebentisch Ersatzmann Marco Walz in drei Sätzen unterlag, was zu einem 6:3-Zwischenstand für den TVO führte.

Gegen den zweitbesten Spieler der Liga ging Oliver Schaible als klarer Außenseiter ins Rennen, konnte nach Abwehr von drei Satzbällen jedoch glücklich den ersten Satz gewinnen. Ungewohnt offensiv nahm der TVO-Routinier immer mehr das Heft in die Hand und sorgte mit einem überraschenden 3:0-Erfolg für einen echten Paukenschlag und die wohl vorentscheidende 7:3-Führung. Ein kleiner Rückschlag kam jedoch wenig später am Nebentisch, als Ralf Kalmbach in vier umkämpften Sätzen unerwartet unterlag. Doch nun trat mit dem mittleren Paarkreuz wieder das Prunkstück des TVO an die Tische. Hermann Schwenker war wohl verwundert, dass sein Kontrahent, der sich in den letzten Ballwechseln seines ersten Einzels noch verletzt hatte, plötzlich doch wieder spielen konnte und der erste Satz auch nur knapp mit 11:9 an den TVO-Kapitän ging. Eine Fortsetzung der Begegnung schien seinem Kontrahenten dann aber doch zu riskant und er gab die Partie auf, womit Hermann Schwenker in dieser Saison weiterhin ungeschlagen bleibt. Ähnlich wie in seinem ersten Einzel machte es Marcel Sezginer auch in seinem zweiten Einzel spannend. Er lag mit 1:2-Sätzen zurück, konnte sich aber immer besser auf seinen Gegner einstellen und sorgte letztlich mit einem knappen 3:2-Sieg für den 9:4-Mannschaftserfolg.

Das Team war sich jedoch bewusst, dass das Match auch ganz anders laufen kann. Glücklich konnte der TVO alle vier Fünfsatzspiele gewinnen. Diese Saison läuft es einfach und die Jungs hätten sicherlich nichts dagegen einzuwenden wenn der Höhenflug auch noch etwas anhalten würde.